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Vegetarier und Selen: eine schwierige Beziehung

Bei der Ernährung geht es nicht nur um Genuss. Das müssen Fleischesser wissen, die auf erhöhte Cholesterinwerte achten sollten. Vegetarier hingegen müssen bei einseitiger vegetarischer - insbesondere veganer - Kost mit Mangelerscheinungen rechnen. Das ist der Grund für die regelmäßige Diskussion darüber, ob Vegetarier und Veganer ihren Speisezettel mit Nahrungsergänzungsmitteln vervollständigen sollten.

Selen für mehr Killerzellen und Antikörper

Doch nicht jedes Mittel ist wirklich sinnvoll. Vor allem Kombinationspräparate enthalten zuweilen zu geringe oder zu hohe Stoffkonzentrationen mit zweifelhafter Wirkung. Zudem finden sich in den "Alleskönnern" mitunter Inhaltsstoffe, die nicht gemeinsam eingenommen werden sollten - etwa Vitamin C und Selen. Selen, ein unverzichtbares Spurenelement, das vom Körper nicht selbst gebildet werden kann, stimuliert die Produktion von natürlichen Killerzellen und Antikörpern. Aufgrund seiner antioxidativen Wirkung ist Selen ein wirksamer Radikalenfänger und kann der Vorbeugung von Krebs dienen. Auch in der Therapie von Tumorerkrankungen und Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse spielt das Mikrospurenelement inzwischen eine wichtige Rolle.

Selenmangel kompensieren

Da deutsche Böden selenarm sind, lassen sich mit Getreide, Kartoffeln und Gemüse nur sehr geringe Selenmengen aufnehmen. Neben Fisch gehören Schweine und Hühner zu den wichtigsten Lieferanten, weil Selen in der Fleischzucht zugefüttert wird. Um einen Mangel bei Herz-Kreislauf-Beschwerden, rheumatischen Erkrankungen und erhöhter Infektanfälligkeit zu vermeiden, sollten Vegetarier und Veganer beim Arzt regelmäßig ihren Selenstatus bestimmen lassen. Ein Selenmangel kann mit sofort verfügbarem Natriumselenit wie in Cefasel nutri ausgeglichen werden. Das Präparat gibt es rezeptfrei in der Apotheke.


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© djd über ddp direkt / Veröffentlicht am 05.03.2008