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Sperma-Enzym erleichtert den AIDS-Viren die Infektion

Ein Molekül in der Samenflüssigkeit macht den AIDS-Erreger HIV noch gefährlicher, berichtet die "Apotheken Umschau". Virologen der Universitäten Ulm und Hannover fanden heraus, dass das Abbauprodukt  eines Sperma-Enzyms Faserbündel bildet, die das Virus nutzt, um Zellen neu zu infizieren. Dieser Mechanismus erhöhte in Zellkulturen die Ansteckungsrate bis um das Hunderttausendfache. Die Samenflüssigkeit wird dadurch hoch ansteckend, auch wenn sie relativ wenige Viren enthält. 80 Prozent aller HIV-Infektionen erfolgen sexuell.

Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 2/2008 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.


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© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG / (ots) news aktuell GmbH / Veröffentlicht am 24.02.2008