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Der Gynäkologe als Hausarzt der Frau auch für die Erkennung von Hepatitis wichtig

Dem Gynäkologen kommt - ähnlich wie den Hausärzten - eine besondere Stellung zu, wenn es um die Gesundheit der Frauen geht. So werden an Gynäkologen auch allgemeinärztliche Fragestellungen wie die Abklärung unspezifischer Symptome wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit herangetragen. Solche unspezifischen Symptome können auch erste Anzeichen einer Hepatitis-Erkrankung sein.

In Deutschland sind über 800.000 Menschen von der Hepatitis C betroffen. Leider weiß aber erst jede dritte Betroffene von ihrer Erkrankung. Dabei gehören die Viruserkrankungen der Leber zu den häufigsten Ursachen des Leberkrebses. So fordern Ärzte ihre Kollegen im Rahmen von Fortbildungen auf, unbedingt auch an die Hepatitis zu denken und rechtzeitig eine Labordiagnostik vorzunehmen, wenn Patientinnen über Müdigkeit und Schlappheitsgefühl klagen.

Für bereits infizierte Frauen stellt sich die Frage nach der Übertragbarkeit der Hepatitis C auf ihr Kind. Entscheidend ist es, während und nach der Geburt jeden Blutkontakt zwischen Mutter und Kind zu vermeiden. Nur so besteht eine Chance, dass das Kind nicht infiziert wird. Die Therapie der Hepatitis C-Infektion hat im letzten Jahrzehnt enorme Fortschritte gemacht. Mittlerweile kann die Mehrzahl der Betroffenen geheilt werden. Dabei gilt: je früher therapiert wird, desto höher sind die Heilungschancen. Frauen sprechen besser auf die Therapie an als Männer.


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© KWHC GmbH / Veröffentlicht am 20.02.2008