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Warum Verbraucherschützer vor bestimmten Farbstoffen warnen

Synthetisch hergestellte Azofarbstoffe stecken in vielen Lebensmittel, zum Beispiel in Süßigkeiten, Desserts und Getränken. "Sie stehen seit langem im Verdacht, bei empfindlichen Menschen Allergien auszulösen", erklärt Angelika Michel-Drees, Referentin für Ernährung und Lebensmittelqualität beim Verbraucherzentrale Bundesverband e. V., Berlin, im Apothekenmagazin "Baby und Familie".

Außerdem gebe es Hinweise, dass bestimmte Azofarbstoffe bei Kindern zu hyperaktivem Verhalten führen könnten. Am liebsten sähen es die Verbraucherschützer, wenn diese, von ihnen auch als völlig unnötig angesehenen Zusatzstoffe, ganz verboten würden. Die zuständige EU-Behörde lehnt dies aber ab. Es ist lediglich ein Warnhinweis für entsprechende Produkte geplant. "Es dauert mindestens zwei Jahre, bis die Regelung umgesetzt ist, so Michel-Drees. Sie rät besorgten Eltern deswegen, die Zutatenlisten genau zu lesen. Speziell die Nummern E 102, E 104, E 110, E 122, E 124, und E 129 stünden für Azofarbstoffe, vor denen künftig gewarnt werden soll.

Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" 9/2008 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.


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© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG. / (ots) news aktuell GmbH / Veröffentlicht am 10.09.2008