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Vorsicht vor Masern in Bulgarien

In Bulgarien haben aktuell Maserninfektionen stark zugenommen: Seit Jahresbeginn wurden rund 23.000 Masernfälle gemeldet, 24 Menschen starben. Bislang konnte die Epidemie noch nicht gestoppt werden. Besonders betroffen sind die Regionen Pazardjik, Vratsa und Plovdiv, die auch als beliebte Urlaubsziele gelten. Mittlerweile schwappte die bulgarische Masernwelle bis nach München, wo im Laufe des Monats Juni 34 Fälle gemeldet wurden.
 
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte rechnet damit, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet. Experten raten daher dringend dazu, den Impfstatus bei Kindern, aber auch Jugendlichen und Erwachsenen zu überprüfen und nötigenfalls zu ergänzen. Masern sind hochansteckend. Bei Erwachsenen verlaufen Masern meist mit mehr Komplikationen als bei Kindern. Häufig werden sie von Lungen-, Augen- oder Mittelohrentzündungen begleitet. Außerdem besteht bei Erwachsenen und Säuglingen ein erhöhtes Risiko, dass eine Entzündung des Gehirns oder der Hirnhaut auftritt.


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© (dgk) Deutsches Grünes Kreuz / Veröffentlicht am 31.07.2010