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Was für den Erhalt geistiger Fitness wirklich wichtig ist

Einfache, schnelle Rechenaufgaben, Vorlesen oder Gedächtnisaufgaben sind das beste Training für das Gehirn. Intensives Nachdenken und die Lösung schwieriger und komplexer Aufgaben dagegen sind weniger wichtig. Es kommt darauf an, dem Gehirn immer neue Aufgaben zu stellen. Nur Langeweile mag es nicht. Das sollen sich besonders auch ältere Menschen stets bewusst machen, die fürchten, der Alterungsprozess setzte ihrem Hirn Grenzen. Gehirnzellen sterben tatsächlich von Geburt an ab, daran können wir nichts ändern.

"Die einzelne Zelle ist aber nicht so wichtig", sagt Professorin Isabella Heuser, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Berliner Universitätsklinik Charité im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". "Die entscheidende Rolle beim Denken spielen die Lücken zwischen ihnen, die Synapsen." Diese verbinden die einzelnen Zellen und sorgen für den Informationstransport zwischen ihnen. Je mehr Nachrichten hin und her rasen, umso leistungsfähiger wird das System, das auch vom Alter nicht außer Kraft gesetzt wird. Gewohntes auf den Kopf stellen ist ein besonders effektives Training für das Gehirn. "Das macht das Denken flexibler, jede neue Erfahrung ist ein Workout für das Gehirn", erklärt Heuser.

Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 7/2008 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.


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© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG. / (ots) news aktuell GmbH / Veröffentlicht am 29.07.2008