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Hustenkiller: Warum trockener und schleimiger Husten unterschiedlich bekämpft werden

Ein Husten verläuft so gut wie immer in zwei Phasen: Trockener Beginn mit kratzigem Hals und danach eine Zeit, in der mit jedem Hustenstoß ein schleimiger Auswurf produziert wird. In der ersten Phase kann man mit Hustenblockern gegenhalten. "Dazu rate ich immer dann, wenn die Auswirkungen besonders belastend sind, zum Beispiel wenn der Husten nachts den Schlaf raubt oder die entzündeten Schleimhäute zum Schmerzen bringt", erklärt Professor Jürgen Fischer, Chefarzt und Experte für Lungen- und Bronchialheilkunde  auf Norderney, in der "Apotheken Umschau".

Schlägt der Husten aber in die schleimige Phase um, darf man ihn nicht mehr unterdrücken, denn der Schleim muss raus. In ihm halten und vermehren sich die Erreger. "Hustenlöser oder Expektoranzien regen die Bronchien dazu an, den Schleim verstärkt abzusondern. Außerdem verflüssigen sie zähen Schleim", begründet Fischer das Vorgehen. Zusammen sollen Hustenblocker und Schleimlöser allenfalls zur Nacht genommen werden, wenn der Husten einen sonst nicht schlafen ließe. Tagsüber behindern sie sich in der Wirkung gegenseitig. Bei Hustenstillern soll man sich exakt an die Einnahme-Empfehlung halten. In zu hoher Dosis machen sie meist müde und dämpfen das Atemzentrum im Gehirn.

Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 2/2008 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.


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© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG. / (ots) news aktuell GmbH / Veröffentlicht am 18.02.2008