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Todesursache Suizid - besonders ältere Menschen sind gefährdet

Etwa 11.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland durch Selbsttötung, so die Angaben des Klinikums der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Dabei fiel den Experten auf, dass Männer sich häufiger selbst töten als Frauen. Versuche, sich das Leben zu nehmen, kommen nach Einschätzung der Wissenschaftler rund zehn- bis zwanzigmal häufiger vor als Selbsttötungen. Das Thema Suizid ist in allen Lebensphasen und Altersgruppen anzutreffen. Alte Menschen sind jedoch besonders gefährdet. Sowohl psychische als auch körperliche Erkrankungen sind Risikofaktoren für eine Suizidgefährdung.

Das Nationale Suizidpräventionsprogramm berichtet, dass etwa jeder vierte Mensch über 65 Jahren an einer psychischen Erkrankung leidet; zu den häufigsten zählen Depressionen. Diese können durch eine Veränderung der Lebenssituation entstehen, bei der Betroffene das Gefühl haben, diese Situation nicht mehr bewältigen zu können. Dies kann zum Beispiel der Verlust des Partners sein. Viele Menschen leiden jedoch auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben unter dem Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden und überflüssig zu sein. Körperliche Erkrankungen wie Schlaganfälle, koronare Herzerkrankungen, Sehstörungen oder chronisch schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates führen ebenfalls zu einem erhöhten Suizidrisiko.

Quelle: Klinikum der Johann Wolfgang Goethe - Universität, Frankfurt a. M., Pressemitteilung  04.09.2007: Weltsuizidpräventionstag 2007: Suizidprävention ist für alle Lebensphasen wichtig


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© Deutsches Grüne Kreuz e. V. (DGK) / Veröffentlicht am 16.11.2007