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Typ-I-Diabetes nimmt auch bei Kindern weltweit stetig zu

Um drei bis vier Prozent pro Jahr steigt die Zahl von Neuerkrankungen an Diabetes vom Typ 1 bei Kindern. Woran das liegt, darüber gibt es viele Theorien, aber wenige gesicherte Daten. Der Typ 1 gilt heute als Autoimmunerkrankung. Das körpereigene Abwehrsystem zerstört dabei die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Eine erbliche Veranlagung ist auch im Spiel, aber längst nicht so ausgeprägt wie beim Typ 2, der durch falsche Ernährung, Übergewicht und zu wenig Bewegung begünstigt wird. Wer dafür familiär vorbelastet ist, kann diese Risikofaktoren meiden und hat dann die Chance, gesund zu bleiben.

Empfehlungen, die helfen, einen Typ-1-Diabetes zu verhindern, gibt es dagegen kaum. "Bei Typ-1-Diabetes tappen wir weitgehend im Dunkel", sagt Professorin Dr. Anette-Gabriele Ziegler vom Institut für Diabetesforschung München im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Ein Grund für die jetzt beobachtete, weltweite Zuname könnte aber auch sehr einfach sein: Seit die Stoffwechselkrankheit dank Insulintherapie gut behandelbar ist, führen die Erkrankten ein weitgehend normales Leben. Sie heiraten, bekommen Kinder und geben das - wenn auch geringe - Risiko weiter. So landen immer mehr Typ-1-Gene im Fortpflanzungspool.

Das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" 4/2008 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.


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© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG / (ots) news aktuell GmbH / Veröffentlicht am 02.04.2008